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Letzter Einsatz: >technische Hilfe - Baum auf PKW!< am 19.11.2019 um 16:28 Uhr

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Einsatzabteilung – Hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte

Die Stadt Arnsberg unterhält eine Freiwillige Feuerwehr. Sie setzt sich aus haupt- und ehrenamtlichen Kräften zusammen.

Die hauptamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sorgen in erster Linie für den Betrieb der ständig besetzten Feuerwachen am Alten Graben in Neheim sowie an der Ruhrstraße in Arnsberg. Sie rücken zu allen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen im gesamten Stadtgebiet aus.
Im 24-Stundendienst werden am Standort Neheim ein Hilfeleistungs-Löschfahrzeug (HLF 20/20) und am Standort Arnsberg ein Tanklöschfahrzeug (TLF 3000) besetzt. An den beiden Wachen steht u.a. zudem jeweils eine (DL-K 23/12) zur Verfügung.

Zusätzlich werden die Belange des vorbeugenden Brandschutzes von Beamten der Brandschutzdienststelle wahrgenommen sowie Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten in unterschiedlichen Werkstätten durchgeführt.

Die Stadt Arnsberg ist als große kreisangehörige Gemeinde sogenannter Träger von Rettungswachen. Sie unterhält für den Rettungsdienst in der Stadt Arnsberg zwei Rettungswachen – im Alten Graben im Ortsteil Neheim sowie am Klinikum Hochsauerland im Ortsteil Arnsberg.
Im 24-Stundendienst werden drei Rettungswagen (RTW) sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) besetzt.

Nach der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 wurden auch die damals eigenständigen Freiwilligen Feuerwehren zusammengeführt. So gliedern sich heute die ehrenamtlichen Angehörigen organisatorisch in 6 Löschzüge und 7 Löschgruppen, welche wiederum in insgesamt 6 Basislöschzügen zusammengeschlossen und über das gesamte Stadtgebiet flächendeckend verteilt sind. Sie rücken zusammen mit den hauptamtlichen Kräften zu Brand- und Hilfeleistungseinsätzen aus.

Die erste Freiwillige Feuerwehr im Stadtgebiet von Arnsberg wurde 1879 im Ortsteil Arnsberg gegründet.

Sondereinheiten / Fachberater

Die Feuerwehr der Stadt Arnsberg unterhält eine Sondereinheit: Den Fernmeldedienst. Die Angehörigen dieser Einheit leisten ihren Dienst zusätzlich zum Regeleinsatzdienst in den jeweiligen Löschzügen und Löschgruppen.

Der Fernmeldedienst wurde im Jahr 1990 gegründet. Diese Einheit rückt bei bestimmten Alarmstichworten zu Einsätzen im Stadt- und Kreisgebiet des Hochsauerlandkreises aus und übernimmt die Aufgaben der Kommunikation.

Der Löschzug Neheim nimmt darüber hinaus auch die Funktion als Kompetenz-Zentrum für die Abwehr von ABC-Gefahren wahr und verfügt zu diesem Zweck sowohl über entsprechende Spezialausrüstung als auch über für diese Art der Gefahrenabwehr besonders geschultes Personal.

Als Fachberater stehen der Feuerwehr der Stadt Arnsberg unterstützend zur Seite:

1 Feuerwehrärztin,
1 Technischer Fachberater Chemie,
1 Fachberater Seelsorge

 

Ein Organigramm der Arnsberger Feuerwehr (Stand: 01.08.2019) kann hier heruntergeladen werden => DOWNLOAD.

Kinderfeuerwehr
Seit dem Jahr 2016 verfügt die Feuerwehr der Stadt Arnsberg über eine Kinderfeuerwehr. Mittlerweile ist sie fast im gesamten Stadtgebiet eingerichtet und beheimatet Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 10 Jahren, welche spielerisch an das Thema Feuerwehr herangeführt werden. Mit den aktuell rund 160 Mitgliedern ist sei eine der größten Kinderfeuerwehren in Nordrhein-Westfalen.

Jugendfeuerwehr
Die Feuerwehr der Stadt Arnsberg unterhält seit ihrer Gründung im Jahr 1977 eine leistungsstarke Jugendfeuerwehr mit aktuell rund 170 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren.

Die Übungsdienste finden jeweils an den dezentralen Orten im 2-Wochenrythmus statt. Die Jugendlichen werden im Rahmen ihrer Ausbildung auf den Dienst in den Einsatzabteilungen vorbereitet. Dazu gehört die Ausbildung an den Fahrzeugen und Geräten der Feuerwehr sowie Übungsdienste, bei denen der praktische Teil im Vordergrund steht. Theoretische Dienstabende werden vornehmlich in den Wintermonaten abgehalten. Aber nicht nur der Feuerwehrdienst steht bei der Ausbildung der Jugendfeuerwehr im Vordergrund, sondern auch Spiel und Spaß.

Ehrenabteilung
Gemäß der Landesverordnung Freiwilligen Feuerwehren Nordrhein-Westfalen werden Feuerwehranghörige nach Erreichen der Altersgrenze (zurzeit 67 Jahre) oder aus besonderen Gründen aus den Einsatzabteilungen in die Ehrenabteilung übernommen.