5.jpg
Arnsberg. Den Besucherinnen und Besuchern des Jugendfeuerwehr-Nachmittags des Löschzugs Arnsberg wurde bei herrlichem Frühlings-Wetter auf dem Hof des Arnsberger Gerätehauses ein actionreiches Programm geboten, das auf eindrucksvolle Weise für die aktive Mitarbeit in der Jugendabteilung der Arnsberger Brandschützer warb. Die Jugendfeuerwehr-Ausbilderinnen und –Ausbilder hatten die Jugendfeuerwehrleute des Löschzugs und ihre Eltern für Samstag, den 24. März zu einem Informations- und Kennenlern-Nachmittag eingeladen, um den Erwachsenen hautnah zu demonstrieren, was ihre Sprösslinge beim interessanten Dienst in der Jugendfeuerwehr leisten. Auch Jugendliche, die noch nicht zu den Blauröcken zählen, aber Interesse an einer Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr haben, fanden sich auf dem Gelände des Arnsberger Gerätehauses ein und waren mit Feuereifer bei der Sache.

Einleitend hatte Löschzugführer Wilfried Karla die Arnsberger Ausbilderinnen und Ausbilder der Jugendfeuerwehr vorgestellt und den anwesenden Eltern Informationen über den Jugendfeuerwehrdienst gegeben. Hierbei wies er insbesondere auf die in der Stadt Arnsberg kürzlich erfolgte Herabsetzung des Eintrittsalters in die Jugendfeuerwehr von 12 auf 10 Jahre hin. Dann wurde es praktisch: Im Rahmen einer Lösch-Übung konnten einige Arnsberger Jugendfeuerwehrmänner und –frauen beweisen, dass sie schon das Zeug haben, ein echtes Feuer zu löschen. Nach dem Aufbau eines Löschangriffs hatten sie das Flammenmeer schnell unter Kontrolle.

Danach wurden alle Familien zu einer Feuerwehr-Familienolympiade eingeladen, bei der es zunächst galt, im Rahmen eines Feuerwehr-Quiz einen Fragebogen mit 20 Fragen rund um den Feuerwehrdienst und die Gerätschaften der Brandschützer zu beantworten. Außerdem mussten Kinder und Erwachsene ihre Treffsicherheit beim Schlauch-Zielwerfen auf Pylonen unter Beweis stellen. Hier galt es, auf den Hütchen positionierte und mit Wasser gefüllte Plastikbecher durch einen zielgerichteten Wurf zu leeren.

Als weitere Station wartete eine ganz besondere Form des Eierlaufens auf die Erwachsenen. Ein rohes Ei musste mit einem sog. Spreizer, mit dem die Einsatzkräfte sonst verbeulte Fahrzeuge aufhebeln, gefasst, von einer Pylone zur anderen getragen und dort möglichst unbeschädigt wieder abgesetzt werden. Die Tatsache, dass hierbei die Zeit gestoppt wurde und das Feuerwehr-Gerät ein nicht unerhebliches Eigengewicht besitzt, machte diese Übung nicht gerade leichter.

Der interessante Nachmittag wurde mit einem gemeinsamen Grillen abgerundet. So konnten sich die großen und kleinen Akteure von ihren Strapazen erholen und sich ausreichend stärken. Während des gesamten Nachmittags standen die Ausbilderinnen und Ausbilder der Jugendfeuerwehr zudem allen Interessierten für Auskünfte rund um den Feuerwehrdienst und die Ausrüstung der Brandschützer zur Verfügung. So konnte in vielen Gesprächen die eine oder andere Wissenslücke bei dem interessierten Publikum geschlossen werden.

Löschzugführer Karla zog dann auch ein rundum positives Fazit dieser gelungenen Werbe-Aktion für den Feuerwehrnachwuchs: „Besonders vor dem Hintergrund einer sich verändernden und zusehends alternden Gesellschaft ist es auch für die Feuerwehr überlebenswichtig, genügend Nachwuchs in den eigenen Reihen ausbilden zu können. Später ist es nämlich an ihnen, ihren großen Vorbildern nachzueifern und dem Nächsten im Notfall zu Hilfe eilen.“ Und hierfür haben die Arnsberger Blauröcke mit diesem Nachmittag einen weiteren Grundstein gelegt  - damit das unverzichtbare bürgerschaftliche Engagement namens Feuerwehr auch in Arnsberg weiterhin eine Zukunft hat.


Eindrücke vom Jugendfeuerwehr-Nachmittag des Löschzugs Arnsberg:

120324-JF-Nachmittag LZ Arnsberg 001 - web 120324-JF-Nachmittag LZ Arnsberg 002 - web
   
120324-JF-Nachmittag LZ Arnsberg 003 - web 120324-JF-Nachmittag LZ Arnsberg 004 - web
   
120324-JF-Nachmittag LZ Arnsberg 005 - web 120324-JF-Nachmittag LZ Arnsberg 006 - web
   
(Quelle: StBI Peter Krämer, Pressesprecher)