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Neheim/ Voßwinkel. Am Freitag, den 02. Juni führte der Basislöschzug 1 der Arnsberger Feuerwehr, bestehend aus dem Löschzug Neheim und der Löschgruppe Voßwinkel, eine große gemeinsame Übung durch. Die angedachte Lage war wie folgt: in einem Waldgebiet am Wiedenberg in Neheim, war ein Feuer ausgebrochen und es wurde auch aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit eine große Menge an Löschwasser zur Bekämpfung der fiktiven Flammen, durch die rasche Ausbreitung, benötigt.

Die Übungsleiter Marcus und Stefan Kleinekorte vom Löschzug Neheim wollten mit dieser Übung unter anderem die Wasserversorgung aus dem Fluss Möhne über längerer Wegstrecke überprüfen.Das Übungsszenario sah vor, dass es in einem Waldgebiet in der Nähe der Wiedebergkapelle aus ungeklärtem Grund zu einem Feuer in einem Teil mit schlecht zu erreichendem Geländegekommen war.

Alarm für gesamten Basislöschzug:

Alarmiert wurde zu diesem Übungseinsatz die Hauptwache Neheim und der Basislöschzug 1 mit einem Einsatzleitwagen und sechs Löschfahrzeugen unter der Einsatzleitung vom Leitenden Löschzugführer Sascha Ricke.

Nach seinem Eintreffen führte der Einsatzleiter zunächst eine umfassende Lageerkundung durch. Dabei wurde festgestellt, dass sich das Feuer zwischenzeitlich in den Wald weit verbreitet hatte und ein hoher Bedarf an Löschwasser benötigt wird. Daher entschied der Einsatzleiter Einsatzabschnitte zur Brandbekämpfung und Wasserversorgung zu bilden.

Mehrere Übungsziele:

Die vorrangigen Übungsziele bestanden in einer reibungslosen Zusammenarbeit der Einsatzkräfte des Basislöschzugs bei einer schwierigen Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke, dem Bilden von Einsatzabschnitten und der Trennung von Funkkanälen im Bereich des Digitalfunks. Zudem standen der Aufbau und die Handhabung eines 5000 Liter Behälters als Zwischenpuffer im Vordergrund.

Im Zuge der Übung wurden rund 900 Meter B-Schläuche verlegt und ein Höhenunterschied bei der Wasserförderung von 40 Metern überbrückt. Vom Basislöschzug 1 waren rund 60 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen an der Übung beteiligt. Nachdem eine kontinuierliche Wasserabgabe im Waldgebeit von 600 Litern Wasser in der Minute gegeben war und ein Gewitter über Neheim aufzog wurde die Übung erfolgreich beendet.

Eiswagen an der Feuerwehr:

Im Anschluss an die Übung hatte sich die Übungsleitung nach einer kurzen Nachbesprechung an der Hauptwache in Neheim, eine besondere Überraschung überlegt, bei den schwül warmen Temperaturen, kam der Besuch eines Eiswagens bei den erschöpften Einsatzkräften sehr gut an!

Allen beteiligten Einsatzkräften gilt ein besonderer Dank für die Mitwirkung bei dieser Übung.

 

(Quelle: BOI Sascha Ricke BLZ 1)